Friday, 30 March 2012

Lost Fashion Treasures

Tatty Devine, Melissa, Marc Jacobs, Agent Provocateur, Lazy Oaf, D&G


Sometimes (but not very often) you meet someone and know at first sight this person will have a place in your heart forever. It's the same with fashion: It happens that you see a a special item and you are completely enchanted and never forget about. For various reasons it might happen that you don't buy it. Maybe you keep a picture of it, pinned at a wall or hidden in a drawer. From time to time you might look at it, always with a bitter sweet feeling of regret.

I believe that fashion is not just about having the key pieces from the current collection of the designer of the moment, but about developing a personal style and find his own key pieces. Don't trust in the latest trends, trust your taste!

Today I show you a few things I regret not buying. All of them are gone from the shops but I still wish to own one or all of them and keep browsing Ebay. If anyone out there has one of this items stored in the attic: Please step forward!


My unfulfilled fashion dreams:

Lady Dragon Cherry Shoes from Vivienne Westwood for Melissa
I love fruits in fashion and i love Melissa shoes, so this is the perfect shoe for me. I told myself that I already have three other styles of Lady Dragon shoes in exactly the same shape and didn't buy it. How could I ever believe this just for a single second? Once I've seen a beautiful bride wearing them for her wedding on a blog, it was just perfect and I wished it was me.

Fireworks Necklace from Tatty Devine
As a girl with a growing Tatty Devine Collection I should definitely own this necklace. I think it's among their most beautiful pieces they ever made and it brings sweet memories of bonfire night into my mind.

Metal Corset Belt from Dolce&Gabbana
I even considered hiring a smith to make me something similar to this but I just couldn't find someone who was experienced in doing anything else expect horse shoes and knives. I didn't buy this belt because it was far too expensive. My bank account is thankful, but am I?

Watermelon Skirt from Lazy Oaf
This is the most recent item on my list. Another fruit-thing. I didn't order this amazing skirt because I wasn't sure about the perfect size. I read on another blog that it's very, very tiny. Now it's gone and I'm jealous of everyone who has one.

Bikini from Agent Provocateur
This is the perfect bikini for a modern Pin-up! I love the combination of denim and gingham with the incredibly cute fake pockets. The fact that I didn't had any beach holidays planed prevented me from buying it and makes me still regretting.

Fake Fur Jacket from Country Road
I was living out of the suitcase for months when i found this jacket. I knew all I can carry with me has to be less than 30 kg. That's why I didn't buy this big fluffy animal of a jacket. Till today I can't say if the material reminds me more of fur or feathers. I've seen some similar jackets, but never one as beautiful as this.

I am very curious if you are have a list like mine in your head as well. What piece of fashion do you regret not buying?

By the way: This is my first post in English. Since I started my blog I couldn't decide about the language. I started to write in German cause there are not so many similar blogs to mine in German and for my friends who can't speak English. Let me know which language you prefer!

Sunday, 25 March 2012

Vogelhüte: Gefiederter Kopfschmuck

Bilder hochladen

Warum sich damit begnügen sich mit fremden Federn zu schmücken, wenn man auch gleich den ganzen Vogel nehmen kann? In letzter Zeit stolpere ich immer wieder über Bilder von den verschiedensten Vogelhüten. Einerseits mag es skurril erscheinen, ein ganzes totes Tier auf dem Kopf zu tragen, andererseits üben die Hüte auch eine seltsame Faszination aus. Tierschützer mögen aufschreien, aufgrund dieser für sie unmoralischen Hüte, in der Mode tauchen sie jedoch stets wieder auf.

Ein sehr interessanter Artikel auf Victoriana besagt, dass der Trend sich mit Vögel und Federn zu schmücken, im letzen Viertel des 19. Jahrhunderts seinen Höhepunkt hatte. Man wollte mehr, als sich nur mit Schleifen und Spitze zu dekorieren, also kamen gleich ganze Vögel auf den Kopf. 1886 erstellte der Ornithologe Frank Chapman eine Liste, welche Vögel er an zwei Nachmittagen auf Hüten in den Strassen New Yorks sichten konnte. Die Liste umfasst an einem einzigen Nachmittag 700 Hüte und Chapman erkannte 20 verschiedenen Vogelsorten.

Auch im Kino sind Vogelhüte anzutreffen: Nein, ich spreche nicht von Hitchcocks "The Birds", auch wenn sich diese auch um die Köpfe der Darsteller tummeln. Vor ein paar Tagen tauchte das erste Setbild zum Film "The Lone Ranger" auf. Dieses zeigt Johnny Depp mit einem grossen schwarzen Vogel auf dem Kopf. Eine eher ulkige Variante des Vogelhutes im Gegensatz zu den opulent-eleganten übrigen Beispielen.

Um alle Tierfreunde zum Abschluss ein wenig zu beruhigen: Heute gibt es anders als zu viktorianischen Zeiten keine grosse, florierende Industrie mehr, wo Vögel zu Modezwecken hergerichtet werden. Moderne Designer verwenden oft ausschliesslich Tiere, welche eines natürlichen Todes gestorben sind oder greifen auf sehr alte Vintage-Vögel zurück. Als Alternative lassen sich natürlich auch falsche Vögel nehmen, damit die echten Piepmatze ungestört auf den Bäumen weiter zwitschern können. Da sehen wir sie doch alle gerne!

Frau mit Vogelhut um 1910 (Bild Fashioning Feathers)

Vintage Vogelhüte (Bilder Buzz)

Vogelhut mit Nest und Eiern: Shaun Leane & Philip Treacy für McQueen / Schwarzer Vogelhut: Galliano (2008)

Isabella Blow mit grossen Flügeln auf dem Kopf

Farbenprächtiger und eleganter Vogelhut: Dior (2009)
"The Lone Ranger": Johnny Depp mit einer lustigen Variante eines Vogelhuts (2012)

Wednesday, 21 March 2012

Hula-Hoop mit Marawa

Marawa the Amazing, Hula Hoop, Britain's got Talent


Diesen Montag war im Plaza die"Ohh! La La! Chérie"!-Show angesagt. Eine sehr zu empfehlende, regelmässig stattfindende Burlesque- und Varieté-Show. Die Partyreihe bringt spannende nationale und internationale Künstler nach Zürich. Diesmal gab es ein ganz besonderes Highlight für mich: Meine hinreissende Freundin Marawa The Amazing (UK) hatte einen phänomenalen Auftritt.

Marawa ist die Meisterin der Hula-Hoop-Reifen. Ihr Rekord liegt beim Schwingen von 133 Reifen auf einmal. Sie begeisterte schon die Fernsehzuschauer bei "Australias Got Talent" und "Britains Got Talent", jedoch sind ihre Auftritte live immer noch am aufregendsten. Die süsse quirlige Marawa schneidet lustige Grimassen wenn die Reifen um ihren Körper kreisen und versprüht eine geballte Ladung Frische und Fröhlichkeit, der man sich nicht entziehen kann.

Ich werde euch auf dem laufenden halten, wenn sie wieder in die Schweiz kommt um ihr Können zu zeigen! Derweil hier noch ein paar Videos von Miss Amazing. Enjoy!



Sunday, 4 March 2012

Frühlingsgefühle am Flohmarkt

bow headband, American Apparel, velvet headband
Melissa, jelly, flower dress, American Apparel
Flower Dress, H&M


Gestern war der erste diesjährige Besuch am Flohmarkt Kanzlei beim Helvetiaplatz angesagt. Die Sonnenstrahlen haben sowohl Verkäufer wie auch Schnäppchen-Jäger angelockt. Auch mein Outfit war geprägt von der Lust auf Frühling. Ich habe Blumen-Prints und rosafarbenen Strümpfe aus dem Winterschlaf geholt. Wegen den noch nicht ganz sommerlichen Temperaturen musste dann doch noch der Hals warm umschmeichelt werden. Ein dicker Schal ist übrigens mein absoluter Lieblings-Tipps, um eigentlich noch zu luftige Outfits frühjahrstauglich zu machen. So gerüstet gibt es dann kaum etwas schöneres, als gemütlich über Märkte zu schlendern. Ein Schnäppchen war gestern zwar nicht dabei, aber dafür eine grosse Nase voll von der quirligen Atmosphäre. Ich habe natürlich vor allem Ausschau nach Hüten gehalten, bin aber nicht fündig geworden, bis auf ein paar Exemplare ohne Wow-Faktor. Meine lustigste Entdeckung: Die Melissa-Schuhe die ich getragen habe in gelb, nur leider gleich ein paar Grössen zu gross. Sonst hätte ich sie von der Schmach retten müssen, ausrangiert und ungewollt zu sein. Schnäppchen und Kuriositäten nehmt euch in Acht: Ich komme wieder!

Vogue Cover: Die Hüte


Vogue, Covers, Hat
Vogue, Covers, Hats


Vor einiger Zeit habe ich das Buch "Vogue – The Covers" geschenkt bekommen. Ein bildgewaltiges Werk, welches eine Auswahl der besten Cover des Magazins von 1892 bis heute zeigt. Jetzt habe ich mir das Buch einmal unter einem speziellen Aspekt zur Hand genommen: Nämlich um eine Auswahl der schönsten und auffälligsten Hüte zu treffen.

Zu den Anfangszeiten der Vogue nahmen noch Zeichnungen den Platz der heutigen Fotografien ein. Diese sind vom gestalterischen Aspekt betrachtet herausragend, hier habe ich sie jedoch ausgeklammert und mich den Fotografien ab den 30er Jahren gewidmet.

Das erste ausgewählte Cover ist von 1939 (der extravagante Vogelhut). Die Hutcovers zeigen einen schönen Verlauf über die Stile im Verlauf der Jahrzehnte. Besonders angetan haben es mir die sehr weiblich-sinnlichen Hüte der 50er, sowie die fröhlich-verrückten Designs der 60er. In beiden Jahrzehnten sind die Hüte oft sehr floral.

Beim Durchblättern des Buches wird ersichtlich, dass die Cover ab Anfang der 90er zunehmend mehr von Stars geziert werden. Diese Beobachtung bestätigt auch ein Blick auf die  Liste der Vogue Cover-Models auf Wikipedia. Es scheint, als ob mit den Stars die Hüte seltener werden. Madonna, als Evita Peron inszeniert, bildet im Jahr 1996 fast schon eine behütete Ausnahme der neueren Cover. Als Vermutung äussere ich, dass es damit zutun haben könnte, dass bekannte Gesichter nicht verborgen werden und im Styling Rücksicht genommen wird auf den Stil des Stars. Ein Star für den es nicht typisch ist, sich mit Kopfschmuck zu zeigen, wird vielleicht auch auf der Vogue weniger damit in Szene gesetzt. Dazu kommt, dass der Hut zu unrecht seinen Stellungswert als wichtiges Accessoire nicht mehr gleich stark inne hält wie früher. Die Cover mit diesen atemberaubenden Hutkreationen zeigen jedoch, was für eine optische Bereicherung ein Hut ist. Hoffen wir auf viele neue Vogue-Cover mit fantastischen Hüten!

(Alle gezeigten Bilder der Vogue-Cover sind aus dem Buch Vogue – The Covers vom Abrams Verlag abfotografiert.)